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Basel II
Im Jahr 1988 hatten die Bankaufsichtsbehörden der zehn größten
westlichen Industrienationen, koordiniert durch die in Basel ansässige
Bank für internationalen Zahlungs-
ausgleich, einheitliche Richtlinien für die Eigenkapital-
ausstattung von Banken erlassen, um Aufsehen erregende Bankpleiten, wie zum Beispiel die der Herstatt-Bank in den 70 er Jahren, für die Zukunft auszuschließen. Diese Richtlinien, der so genannte Baseler Akkord (heute auch unter dem Stichwort Basel I bekannt), legten fest, dass von allen Banken die Gesamtheit aller anrechnungspflichtigen Kredite mit acht Prozent Eigenkapital zu unterlegen waren. Die Bonität des Schuldners spielte in diesem Zusammenhang keine Rolle, d. h. , die "guten" Schuldner finanzierten durch "Quersubventionierung" die Ausfälle im Bereich der "schlechten" Schuldner mit. Mitte 1999 leitete der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht eine Reform dieser Richtlinien ein, die zwischen den Banken, Verbänden und Regierungen heftig diskutiert wird und die auf eine verfeinerte Risikobewertung abzielt, indem die Höhe der von den Banken vorzuhaltenden Eigenmittel auf die tatsächliche Bonität des Schuldners abgestellt wird. Für diese Risikobewertung empfiehlt der Baseler Ausschuss externe oder interne Rating-, d. h. Bewertungsverfahren. "Basel II" ist also die Kurzform für die neuen Eigenkapital-Unterlegungsvorschriften für Kreditrisiken. |
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Qualität schlägt Quantität
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Seit der Veröffentlichung des ersten Konsultationspapiers für einen neuen Baseler Akkord (Basel II) im Jahre 1999 diskutiert der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht insbesondere mit den Vertretern der Kreditwirtschaft über neue Regelungen zu einer angemessenen Eigenkapitalausstattung der Banken mehr |
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Der Baseler Ausschuss
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Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ist ein Ausschuss der Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden der wichtigsten Industrieländer mehr |
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Die Ziele von Basel II
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Durch die umfassende Neugestaltung der Eigenkapitalanforderungen sollen
einerseits die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an eine angemessene
Eigenkapitalausstattung den aktuellen Gegebenheiten des Marktes angepasst
werden mehr
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Adressaten des Baseler Eigenkapitalakkords
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Unmittelbare Zielgruppe der Regelungen des Baseler Konsultations-papieres sind international tätige Banken mehr |
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Knapper Zeitplan für die Umsetzung
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Aufgrund zahlreicher Anmerkungen zum zweiten Baseler Konsultations-papier hat sich der Baseler Ausschuss entschlossen, im Mai 2003 ein drittes und voraussichtlich letztes Konsultationspapier vorzulegen und die geplante Einführung von 2004 auf 2006 zu verschieben mehr |
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Die frei Säulen von Basel II
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Drei Säulen mit jeweils unterschiedlichen Regelungsinhalt sollen zu einem sicheren und soliden Finanzsystem beitragen mehr |
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Gerne hilft Ihnen unser Martin Haubner zu diesem Thema weiter.
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