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Sehr geehrte Kunden,
derzeit sind wieder verschiedene Trojaner im Umlauf, die Ihren Rechner manipulieren und Ihnen mittels gefälschter Online-Banking-Seiten eine TAN zu entocken versuchen.
Wenn Ihnen einer der nachfolgenden oder ähnliche Anzeigen im Online-Banking erscheinen, ist Ihr Rechner bereits mit einem solchen Trojaner infiziert.
Die gefälschten Seiten täuschen Ihnen eine Situation vor, in der es sich um eine Sicherheitsüberprüfung handelt.
GEBEN SIE IN SOLCHEN SITUATIONEN NIEMALS EINE TAN ODER IHRE HANDY-NUMMER EIN!
INFORMIEREN SIE UNS UMGEHEND.
UM SICH VOR SOLCHEN ATTACKEN ZU SCHÜTZEN, HALTEN SIE IHR BETRIEBSSYSTEM UND IHRE ANTIVIRENSOFTWARE UND FIREWALL IMMER AKTUELL!
Nachfolgend zwei Beispiele von Betrugsvarianten:
1. Social-Engineering-Angriff auf Sm@rtTAN plus:
Eine neue Variante von Social Engineering Attacken gegen Online-Banking ist, bei der der Benutzer aufgefordert wird, eine TAN einzugeben, um der Bank zu bestätigen, dass es sich hierbei um seinen Computer handelt.
Dem Benutzer wird suggeriert, dass aufgrund von technischen Veränderungen auf seinem PC die Bank überprüfen müsse, ob es sich tatsächlich um den PC des Kunden handle. Hierzu soll der Kunde eine TAN durch manuelle Erfassung generieren und eine angebliche Testüberweisung damit bestätigen.
Bild 1:

Bild 2:

2. ZeuS-Trojaner zielt auf mobileTAN ab: Variante des ZITMO-Trojaners für Volks- und Raiffeisenbanken im Umlauf
Eine Variante des ZeuS/ZITMO-Trojaners ist inzwischen auch für Volks- und Raiffeisenbanken im Umlauf. Ziel ist es, neben dem PC auch das Smartphone zu infizieren und somit die Sicherheit der zwei Kanäle und damit der mobileTAN auszuhebeln.
Ist der PC eines Benutzers mit dem eBanking-Trojaner ZeuS infiziert erscheint nach der Anmeldung am Online-Banking unter einem "Vorwand" (z.B. zur Verbesserung der Sicherheit oder Qualität) eine Abfrage von Handynummer und Smartphone-Betriebsystems ab:
- Gibt der Benutzer die Daten ein erhält er eine SMS mit Download-Link.
- Folgt er diesem Link und bestätigt anschließend die Software-Installation (Malware) infiziert er sein Smartphone, das mobileTAN-Verfahren ist ausgeheblt.
Nach der Anmeldung am eBanking von einem mit entsprechender Schadsoftware infizierten PC aus wird vom Trojaner (Man-in-the-Browser-Angriff) folgende Abfrage eingeblendet:

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)
Sollten hier Daten eingegeben werden, wird eine SMS auf das Smartphone gesendet, in der ein Downloadlink zur angeblichen Sicherheitssoftware / Verschlüsselungssoftware hinterlegt ist:
Tatsächlich handelt es sich aber hier um den Schadcode zum Übernehmen des Smartphones. Ein infiziertes Smartphone meldet dies per SMS an den Angreifer. Ab diesem Zeitpunkt stehen sowohl der PC als auch das Smartphone unter Kontrolle des Angreifers. Dadurch ist neben dem PC auch der zweite Kanal kompromittiert - die Vertraulichkeit der übertragenen mobileTAN ist nicht mehr gesichert.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir Sie niemals mit zusätzlichen Sicherheitsabfragen konfrontieren. Bitte geben Sie niemals Ihre Handy-Nr. in Abfragen im Online-Banking (Ausnahme: Erstanmeldung) ein.
Informieren Sie uns umgehend, wenn der Ablauf im Online-Banking anders ist, als Sie es gewohnt sind.
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